Der Lebenslauf

So geht's richtig.

Der Lebenslauf ist Ihr ganz persönlicher Steckbrief – und damit das Herzstück Ihrer Bewerbungsunterlagen. Mit Hilfe von Informationen beschreiben Sie sich entlang des persönlichen und beruflichen Werdegangs.
Da der Lebenslauf die Entscheidung für oder gegen ein Vorstellungsgespräch stark beeinflusst, ist es ratsam, ihn vor dem Versenden nochmals genauestens gegenzulesen. Am besten lassen Sie zusätzlich jemanden aus der Familie oder dem Freundeskreis kritisch darauf schauen.

Hier die wichtigsten Merkpunkte in Sachen Lebenslauf:

  • Üblich ist der maschinengeschriebene Lebenslauf (handschriftlich nur auf ausdrücklichen Wunsch)
  • Die Gliederung erfolgt in jedem Fall chronologisch und lückenlos
  • Der Lebenslauf sollte nach dem Anschreiben und vor den Zeugnissen in Ihre Bewerbungsmappe eingelegt werden Sein Umfang ist nicht vorgegeben.

Und hier noch ein paar praktische Tipps:

Erstellen Sie zunächst entlang unserer Mustergliederung Ihren Lebenslauf, der möglichst exakt und ausführlich alles umfasst, was zu Ihrer Person und Ihrem bisherigen Werdegang gehört

Überprüfen Sie mit zeitlichem Abstand den Lebenslauf auf Formulierungsverbesserungen und/oder Kürzungschancen

Setzen Sie die Überarbeitung des Lebenslaufs einmal im Halbjahr auf die private „To-Do-Liste“. So fällt Ihnen die Aktualisierung (z. B. neue Position, Weiterbildungsmaßnahme) besonders leicht

Nutzen Sie die Chance, Ihren Lebenslauf präzise auf die ausgeschriebene Stelle zuzuschneiden. Gewichten Sie einzelne Abschnitte dementsprechend

Mustergliederung eines Lebenslaufs

Folgendes Gliederungsschema hat sich bei tabellarischen Lebensläufen bewährt und sollte Ihnen zur Anregung bzw. zur Weiterentwicklung dienen. Achten Sie in jedem Fall darauf, dass die Punkte 2 bis 7 mit einer Zeitschiene versehen und dabei lückenlos sind. Übrigens: In dieser chronologischen Reihenfolge sollten auch Ihre Zeugnisse beigelegt sein.

1. Persönliche Daten

  • Vor- und Zuname
  • postalische Anschrift, Telefon (Festnetz und Handy), ggf. Telefax, E-Mail-Adresse (heutzutage auf jeden Fall Pflicht; verwenden Sie zudem eine seriöse Adresse – z. B. vorname.nachname@provider.de)
  • Geburtsdatum und -ort
  • Religionszugehörigkeit (Angabe freiwillig)
  • Familienstand, ggf. Zahl und Alter der Kinder
  • ggf. Name und Beruf der Eltern (abhängig von Ihrem Alter, die Angabe ist nicht unbedingt erforderlich)
  • Staatsangehörigkeit

2. Berufspraxis

  • Berufsbezeichnung, Position, Arbeitgeber, Kurzbeschreibung in Form eines Tätigkeitsprofils sowie Praktika, Ferien- und/oder Nebenjobs

3. Hochschulstudium

  • Name/Ort der Universität oder Fachhochschule, Fach/Fächer, Schwerpunkte, Thema der Examensar- beit; ggf. Promotion, Art der Examina, Note

4. Ggf. Berufsausbildung

  • Art der Berufsausbildung; Ausbildungsfirma/-institution, eventuell mit Ortsangabe; Abschluss, even- tuell mit Hinweis auf besondere Erfolge

5. Weiterbildung

  • interne, externe Seminare und/oder eigeninitiierte Fortbildungen wie z. B. Sprachen, EDV-Kenntnisse, berufsbegleitender Schulabschluss

6. Auslandsaufenthalte

  • Praktika, Sprachkurs, Berufstätigkeit

7. Schulausbildung

  • besuchte Schulen (Typen, z. B. Grundschule, Realschule, Fachschule für ...) – immer mit Angabe des Zeitraums und Abschlusses

8. Sprachkenntnisse

  • Einstufung über die folgenden Formulierungen: „fließend“, „sehr gute Kenntnisse“ bzw. „ausbaufähige Grundkenntnisse“

9. Hobbys

  • ehrenamtliches und/oder soziales Engagement
  • sportliche Aktivitäten
  • Freizeitinteressen
  • Überlegen Sie sich gut, welche Punkte Sie aufführen: Jedes angegebene Hobby sollte sowohl zu Ihrer individuellen Persönlichkeit als auch zu Ihrer Bewerbung sowie zu der „Idealbesetzung“ für die offene Stelle passen.

10. Ort, Datum, Unterschrift

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